Heilworte.
 
Mascha, können deine Worte heilen?
Tragen sie mein Herz hinaus ans Meer?
Liegt in deinen warmen, unverblümten Zeilen
Eine Hoffnung auf entwirrte Wiederkehr?

Ich zersehne mich in Fantasien.
Furchen, wo zuvor die Straße war.
Untat zieht mich tief hinein bis zu den Knien
Schweigen ist kein Schutzschild vor Gefahr.

Mascha, ruht in deinen Worten Frieden?
Ziehen Vögel übers Labyrinth?
Lautes Raunen hab ich jederzeit gemieden,
Mein Begehren schenke ich dem lauen Wind.

Kann ich in dem Muschelhaus verweilen,
In der möblierten Melancholie.
Tief verloren in den zweifelsfreien Zeilen
Lieg ich reglos und verlier den Zweifel nie.